, Ramona Ammann
Riegenreise TB
Pünktlich um 6.45 Uhr trafen wir uns bei der Kirche in Neuendorf – und das, obwohl unterwegs zum Treffpunkt nach dem Check „Was hesch aues derbi?“ zum Teil nochmals gekehrt wurde, um die Regenjacke doch noch einzupacken. Der Wetterradar hatte für den Sonntag nämlich ein paar Gewitterzellen angekündigt – und man weiss ja nie…
Unser Bus-Chauffeur sorgte bereits am frühen Morgen für Unterhaltung und bot uns grosszügig alkoholische Getränke an – ein Angebot, das wir zur frühen Stunde noch mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nahmen.
Erster Halt war das Gasthaus Schlosshalde in Winterthur, in welchem wir bei einem feinen Brunch ausgiebig schlemmen konnten. Gut gestärkt ging es danach weiter zum nebenan gelegenen Schloss Mörsburg. Wir wurden offenbar als vertrauenswürdige Personen eingeschätzt und durften das Schloss auf eigene Faust besichtigen. Zwischen alten Mauern entdeckten wir spannende Kunstwerke und begegneten dabei auch einigen eher speziellen Portraits à la «es», welche zu Gesprächsstoff und Gelächter führten.
Da wir bereits wussten, dass unser nächster Programmpunkt mit Schokolade zu tun hat, wurde strategisch geplant: Platz im Bus-Kühlschrank musste her! Also griffen wir doch noch zum angebotenen Wein des Chauffeurs. Schliesslich ging es ja auch darum, Platz zu schaffen – alles im Namen der Effizienz! So wurde noch vor dem Schloss auf unsere Reise angestossen.
Weiter ging unsere Reise ins Chocolarium von Munz und Minor in Flawil – wo wir uns ganz offiziell auf die Suche nach dem Glück in der Schokolade machten. Jede von uns gestaltete ihre eigene Schokoladentafel, verfeinert mit allerlei Zutaten und Geschmäckern. Begleitet wurden wir dabei von einer äusserst sympathischen Betreuerin, die uns nicht nur in die Welt des Schokoladenglücks einführte, sondern uns auch eine besondere Aufgabe mitgab: Jede von uns sollte während der Riegenreise drei Kolleginnen ein Kompliment machen. Ihr könnt euch vorstellen, wie ernst wir das genommen haben – mit viel Herz, Charme und noch mehr Gelächter! Beim nachfolgenden Besuch durch die Ausstellung hat sich gezeigt: Glück kann man definitiv essen! Beim Probieren, Staunen und Entdecken liessen wir uns von der süssen Welt von Munz und Minor verzaubern und natürlich blieb es nicht beim Anschauen. Im Verkaufsladen haben sich manche durchprobiert – auch wenn nicht immer ganz klar war, ob alles zum Probieren gedacht war. Die Kühlschrank-Strategie hatte sich gelohnt: Taschen und Rucksäcke füllten sich rasch mit schokoladigen Souvenirs. Nach so viel Glück in fester Form ging es auf eine kurvenreiche Busfahrt Richtung Berlingen.
Im Hotel angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, bevor es nach einem kurzen Marsch direkt weiter zur Weindegustation auf dem Weingut Meier ging. Dort zeigte sich schnell: Wir hatten unsere ganz eigene Vorstellung vom Ablauf. Während scheinbar bisherige Gruppen interessiert lauschten und fleissig Theorie aufsogen, wollten wir vor allem eines – Wein degustieren. Und das taten wir dann auch. Ausgiebig. Mit viel Lachen, vielen neuen Geschmackserlebnissen, feinem Meier-Brot und der einen oder anderen Wein-Bestellung - doch dazu später mehr...
Mit entsprechend bester Stimmung kehrten wir ins Hotel zurück, wo ein gemütlicher Grillplausch mit Salaten auf uns wartete. Gut gestärkt liessen wir den Abend am See ausklingen – bei traumhaftem Sonnenuntergang, guten Gesprächen und unterhaltsamen Spielen. Doch ganz vorbei war der Tag noch nicht: Zurück im Hotel traf man sich nochmals auf den Sitzterrassen auf den jeweiligen Zimmeretagen zu einem entspannten „Schlumi“, bevor es – früher oder später – doch noch ins Bett ging.
Der zweite Tag begann – zumindest für zwei besonders motivierte Turnerinnen – schon sehr sportlich: Während ein Grossteil der Gruppe den Schlaf noch als Glücksfaktor definierte, wagten sich die beiden bereits vor dem Frühstück in den See. Respekt! Nach dem Frühstück machten wir uns auf eine gemütliche Wanderung Richtung Steckborn. Der Weg war schön und die Gespräche angeregt. In Steckborn angekommen, zog es uns – wie könnte es anders sein – wieder direkt ans Wasser. Es wurde gebadet, geplanscht und die Sonne genossen.
Und weil wir uns ja konsequent auf die Suche nach dem Glück gemacht hatten, durfte auch ein feiner Cocktail nicht fehlen. Schliesslich kann man nie genau sagen, ob das Glück eher im Wasser oder im Glas liegt – wir haben sicherheitshalber beides getestet.
Zurück nach Berlingen ging es ganz entspannt mit dem Zug – eine willkommene Abwechslung für alle, die den kurvenreichen Vortag noch leicht in den Beinen (oder im Gleichgewichtssinn) gespürt haben.
Wieder angekommen, stärkten wir uns bei einer feinen Pizza direkt am See. Die Kombination aus Essen, Aussicht und guter Gesellschaft hätte wohl jeder Reisebroschüre Konkurrenz gemacht.
Beim Hotel wartete unser Chauffeur auf uns – mit bereits eingeladenem Gepäck. Doch bevor er uns endgültig nach Hause chauffieren durfte, kam noch ein wichtiger Programmpunkt: der Weinkeller.
Einige von uns hatten am Vortag offenbar so überzeugend degustiert, dass sie kurzerhand Nachschub für zu Hause bestellt hatten. Dumm nur: Für den Car galt ein Fahrverbot. Also hiess es: Muskelkraft statt Motor! Die Weinkartons wurden zu Fuss geholt – und damit war auch klar: Dieser Wein wurde nicht einfach gekauft, sondern hart erarbeitet. Turnerinnen-Style!
Nach dieser letzten sportlichen Einlage (man munkelt, sie war die anstrengendste des ganzen Wochenendes) ging es dann definitiv zurück Richtung Neuendorf. Trotz etwas Stau schafften wir es pünktlich nach Hause –rechtzeitig zum Eishockey-WM-Finale.
Und weil wir uns ja konsequent auf die Suche nach dem Glück gemacht hatten, durfte auch ein feiner Cocktail nicht fehlen. Schliesslich kann man nie genau sagen, ob das Glück eher im Wasser oder im Glas liegt – wir haben sicherheitshalber beides getestet.
Zurück nach Berlingen ging es ganz entspannt mit dem Zug – eine willkommene Abwechslung für alle, die den kurvenreichen Vortag noch leicht in den Beinen (oder im Gleichgewichtssinn) gespürt haben.
Wieder angekommen, stärkten wir uns bei einer feinen Pizza direkt am See. Die Kombination aus Essen, Aussicht und guter Gesellschaft hätte wohl jeder Reisebroschüre Konkurrenz gemacht.
Beim Hotel wartete unser Chauffeur auf uns – mit bereits eingeladenem Gepäck. Doch bevor er uns endgültig nach Hause chauffieren durfte, kam noch ein wichtiger Programmpunkt: der Weinkeller.
Einige von uns hatten am Vortag offenbar so überzeugend degustiert, dass sie kurzerhand Nachschub für zu Hause bestellt hatten. Dumm nur: Für den Car galt ein Fahrverbot. Also hiess es: Muskelkraft statt Motor! Die Weinkartons wurden zu Fuss geholt – und damit war auch klar: Dieser Wein wurde nicht einfach gekauft, sondern hart erarbeitet. Turnerinnen-Style!
Nach dieser letzten sportlichen Einlage (man munkelt, sie war die anstrengendste des ganzen Wochenendes) ging es dann definitiv zurück Richtung Neuendorf. Trotz etwas Stau schafften wir es pünktlich nach Hause –rechtzeitig zum Eishockey-WM-Finale.
Zwei Tage voller Lachen, Genuss, Bewegung (mehr oder weniger freiwillig) und ganz viel guter Laune liegen hinter uns. Ein riesiges Merci an Rebi und Joli für die top Organisation dieser gelungenen Reise!
Und ganz im Sinne unserer Chocolarium-Aufgabe noch ein Schlusswort:
Ein grosses Kompliment an alle Turnerinnen B – es macht einfach unglaublich glücklich, mit euch zu turnen und Zeit zu verbringen.