Jugendreise 2026: Ein abwechslungsreicher Tag auf dem Gurten
Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen startete unsere diesjährige Jugendreise in Neuendorf. Mit Bus und Zug machten wir uns auf den Weg nach Wabern bei Bern. Von dort ging es mit der Gurtenbahn hinauf auf den Gurten, den Hausberg von Bern. In nur fünf Minuten überwanden wir dabei eine stolze Höhendifferenz von 266,9 Metern.
Oben angekommen, wartete bereits das erste Highlight auf uns: die Rodelbahn. Alle, die Lust darauf hatten, durften zwei rasante Fahrten geniessen. Die Regeln wurden vorgängig erklärt und von allen bestens eingehalten. Dafür gab es vom flotten Herrn, der die Rodelbahn betreute, ein grosses Lob an unsere Jugend.
Wer es etwas gemütlicher angehen wollte, konnte stattdessen mit der Kleineisenbahn zwei Runden über den Gurten drehen. Auch diese Alternative wurde gerne genutzt.
Für zusätzliche Unterhaltung sorgte die Band «Heimatliebi», die auf dem Gurten für einen firmeninternen Anlass probte. Viele von uns liessen es sich nicht nehmen, der Probe zuzuhören und die Musiker zu bestaunen. Nach der Probe bildete sich sogar eine kleine Schlange vor der Bühne, denn einige wollten sich noch ein spontanes Autogramm der Band sichern.
Anschliessend war es Zeit für das Mittagessen. Auf der Gurtenwiese packten alle ihr mitgebrachtes Essen aus und stärkten sich für die weiteren Aktivitäten. Danach blieb genügend Zeit, den Gurten auf eigene Faust zu erkunden. Besonders der grosse Spielplatz mit Klettertunnel und Rutschbahn sowie die legendären Kugelbahnen sorgten für viel Begeisterung.
Später ging es auf eine kleine Rundwanderung mit dem Aussichtsturm als Ziel. Viele wagten den Aufstieg und erklommen die Treppen des 22 Meter hohen Turms. Oben angekommen, bot sich eine wunderbare Aussicht über die Stadt Bern sowie auf den Jura.
Da wir gut in der Zeit lagen, entschieden wir uns spontan, vom Gurten zu Fuss hinunter nach Wabern zu laufen. Dort stiegen wir ins Tram und fuhren nach Bern zur Kleinen Schanze. Als süsse Belohnung für den erlebnisreichen Tag erhielten dort alle noch eine Glace, bevor es mit Zug und Bus zurück nach Neuendorf ging.
Es war ein abwechslungsreicher, aktiver und rundum gelungener Tag. Gegen Ende konnte man dem einen oder anderen zwar ansehen, dass die vielen Erlebnisse und Aktivitäten ihre Spuren hinterlassen hatten. Die Müdigkeit war jedoch eine schöne Erinnerung an einen wunderbaren Jugendreisetag 2026.